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Die Gruse Story

 

Wie Deutschlands größter Hubtisch-Hersteller sich selbst emporgehoben hat – in die internationale Liga der Handling-Spezialisten.

 

 

Wie es anfing

 

Wir schreiben das Jahr 1869: Effizienzsteigerung durch Arbeitserleichterung. Dieses moderne und ehrgeizige Bestreben lag der Gründer-Familie Gruse schon immer am Herzen.
Workflow, Arbeitssicherheit, Optimierung der Produktionsabläufe sind vom ersten Tag an der Leitfaden dieser Firmengeschichte, die mit August Gruse im pommerschen Schneidemühl im Jahr 1869 begonnen hat.

 

 

Was 1869 sonst noch geschah

 

Rückblende: 1869 wurde die Technische Universität München gegründet. James Clerk Maxwell formuliert seine Theorie der elektrischen und magnetischen Felder. Jules Janssen und Joseph Norman Lockyer finden das Element Helium im Sonnenspektrum. In den Vereinigten Staaten von Amerika führt ein Betrieb den ersten Acht-Stunden-Arbeitstag der Welt ein. Eine soziale Revolution nimmt ihren Anfang.
Weltweite Aufbruchstimmung also unter der Prämisse der Vernunft, der breit angelegten Organisation von Arbeitsabläufen. Die große Chance für den Pionier- und Gründergeist.
August Gruse war schon damals bedarfsorientiert, hat in diesem bemerkenswerten Jahr die Fabrik für Landmaschinen gegründet. Dreschmaschinen, Kartoffelanbaugeräte und Häckselmaschinen aus der Gruse-Ideenwerkstatt haben den Bauernhof in einen landwirtschaftlichen Betrieb verwandelt.

 

 

 

Der „Hub“ in eine neue Region

 

Neustart im niedersächsischen Weserbergland bei Hameln. Der Enkel des Gründers, Hans-Joachim Gruse, hat in Aerzen nach 1945 auf dieses solide Programm aufgebaut und seinen Beitrag zur Rationalisierung der Arbeitsprozesse in der aufstrebenden Nachkriegs-Landwirtschaft geleistet.

 

 

 

Der „Hub“ in eine neue Dimension

 

Frühzeitig erkannte Ingo Gruse 1978 dann die Herausforderungen außerhalb der landwirtschaftlichen Produktionspalette. Handwerkliche Präzisionsarbeit hat sich mit der visionären Ingenieurskunst der Gruse-Entwicklungsabteilung verbunden – 1981 wurde der Scherenhubwagen „Hebefix“ aus der Taufe gehoben.
Materialhandling – unter diesem Schlüsselwort entfaltet sich eine ganze Serie von heute nicht mehr wegzudenkenden Arbeits- und Produktionshilfen. Die praxisnahe Erfahrung von Gruse war überall gefragt wenn Ingenieure neue Produktionsabläufe ersannen und optimierten.

 

 

 

Der „Hub“ zum Partner der Leistungsträger

 

Scherenhubtische, Kippgeräte, Werkzeugkräne, Fasstransporter und Werkzeugwagen aus dem Hause Gruse haben ihren Anteil an den legendären technischen Umwälzungen in den 80er Jahren. Mittelständische Unternehmen bis hin zu namhaften Konzernen wie Krupp, BMW und Audi, aber auch Airbus greifen auf die Lösungskompetenz von Deutschlands größtem Hubtischhersteller zu.
Viele der Handling-Solutions resultieren aus dem engen Dialog zwischen dem Gruse-Engineering und den technischen Abteilungen der weltweiten Kunden. Ein Beispiel dafür ist die Hubtischserie „ELS“. 1995 entwickelt, ging der ELS als Standardgerät mit bis zu 10.000 kg Traglast hervor. Der ELD mit Doppelschere folgte und empfiehlt sich für große Nutzhübe bis 2.600 mm. Schließlich rundet der ELT das Angebot ab mit einer Plattform bis 5.000 mm.

Die Produktreihe veranschaulicht die Flexibilität des Gruse-Baukastensystems.

 

 

 

Der „Hub“ nach Maß

 

Gut 80 Prozent der Gruse-Handling-Konstruktionen sind Sonderanfertigungen. Beweis dafür, wie konkret Deutschlands größter Hubtischhersteller auf die Kundenwünsche eingeht. Egal wie sich die Betriebsgröße des Kunden ausnimmt: Die Gruse-Berater aus dem mittelständisch geprägten Weserbergland sehen die individuelle Lösung als Herausforderung und sind gerade deshalb willkommene Gesprächspartner vor Ort. Da ist es nur konsequent, dass die Produktion von Landmaschinen bereits vor vielen Jahren als abgeschlossenes Kapitel betrachtet worden ist und die frei gewordenen Ressourcen der Erweiterung des Handlingprogrammes zugute gekommen sind.

Die Zäsur markiert auch die Neufirmierung als „Gruse Maschinenbau GmbH & Co.KG“ mit Ferdinand Kraft als Geschäftsführer.

Der „Hub“ der auch bei Ihnen was bewegt
Ludger Helmig ist als weiterer Geschäftsführer dazubestellt worden und steht mit einem eingefahrenen Spezialisten-Team und insgesamt ca. 170 Mitarbeitern für den „Hub“ in die Technologie des neuen Jahrtausends. Jeder Mitarbeiter kennt seinen Anteil an der Gesamtlösung für die Gruse-Kunden und legt seine Hand dafür ins Feuer. Ein echter Niedersachse eben.
Damit alles zum Schluß „so easy“ ist. Denn gute Leistung verdient das bestmögliche Werkzeug für das optimale Handling.

 

Entdecken Sie mit Gruse die neue Welt der Arbeit.